Fossilien regional Teil 1: Fundstellen in Bayern
Korallen-Ästchen
Nr. 2588 / Objektbreite 1,5 und 2 cm
Koralle
Nr. 1308 / Objektbreite 7,5 cm
Koralle*
Nr. 1440 / Objektbreite 5,5 cm
Koralle
Nr. 2359 / Objektbreite 4 cm
Koralle
Nr. 1298 / Objektbreite 4 cm
Koralle*
Nr. 1949 / Objektbreite 2,5 cm
Korallen-Ästchen
Nr. 1372 / Objektbreite 2 cm
Koralle, anpoliert
Nr. 2516 / Objektbreite 7 cm
Verkieselter Schwamm
Jevea pyriformis*
Nr. 1864 / Objektbreite cm
Verkieselter Schwamm*, anpoliert
Nr. 1316 / Objektbreite cm
Röhrenwurm-Gehäuse*
Nr. 1970 / Objektbreite 2 cm
Serpula*
Nr. 2246 / Objektbreite 1,5 cm
Der Steinbruch erschließt u.a. ein ehemaliges Korallenriff des Jura-Meeres und im oberen Teil Grünsandstein-Ablagerungen aus der
frühen Kreidezeit.
Literaturhinweis: Zeitschrift „Fossilien“, Heft 1 / 1984
Hinweis: Die im gleichen Steinbruch aufgefundenen Mineralbildungen sind auf dem Blatt „Mineralien aus dem Bayerischen Jura“
abgebildet und beschrieben.
Korallen
Schwämme
Röhrenwürmer
Meeresschnecken
Schnecke Valfinia*
Nr. 1674 / Objektbreite 1,5 cm
Turmschnecke
Nr. 1434 / Objektbreite 3,5 cm
Die hohlen Windungen einer
Turmschnecke*
Nr. 1847 / Objektbreite 7,5 cm
Turmschnecke
Nr. 1433 / Objektbreite 3,5 cm
Meeresschnecke
Nr. 1215 / Objektbreite 6 cm
Muschel Chlamys*
Nr. 1843 / Objektbreite 2 cm
Muschel Diceras
in Steinkern-Erhaltung
Nr. 2234 / Objektbreite 2 cm
Muscheln
Brachiopoden
Brachiopoden (juvenile Form?)
Nr. 1576 / Objektbreite (links) 0,5 cm
Torquirhynchia speciosa
Nr. 1668 / Objektbreite 1,5 cm
An diesem Brachiopoden ist besonders gut zu
sehen, dass die Schalenhälften verschieden
groß sind
Nr. 1364 / Objektbreite 3,5 cm
Brachiopod auf Juralina
Nr. 1842 / Objektbreite 1,5 cm
Torquirhynchia speciosa
Nr. 1470 / Objektbreite 2 cm
Kleinwüchsige Art Ismenia
Nr. 1340 / Objektbreite 0,5 bis 1 cm
Juralina insignis
Nr. 1669 / Objektbreite 2 cm
Juralina isignis
Nr. 1486 und 2252 / Objektbreiten je 4 cm
Brachiopod
Nr. 1195 / Objektbreite 5,5 cm
Brachiopod mit
Wachstumsanomalie (vermutlich
durch verheilten Schalenbruch)
Nr. 1408 / Objektbreite 7,5 cm
Seeigel
Seeigel-Schalenteil
Nr. 1671 / Objektbreite 4,5 cm
Kleiner Seeigel
Nr. 1465 / Objektbreite 1,5 cm
Kleiner Seeigel
Nr. 1472 / Objektbreite 0,8 cm
Seeigel-Stachel
im Muttergestein
Nr. 1410 / Objektbreite 6,5 cm
Seeigel-Stacheln
Nr. 1374 / Objektbreite 2,5 und 1 cm
Seeigel-Stachel
Nr. 1299 / Objektbreite 4 cm
Seelilien-Stielglieder
im Muttergestein
Nr. 1287 / Objektbreite 6 cm
Seelilien-Stielglieder
Nr. 1466 / Objektbreite 2,5 cm
Seelilien
Kleiner Ammonit
Nr. 2587 / Objektbreite 1,5 cm
Ammonit
Nr. 2150 / Objektbreite 10,5 cm
Kleiner Ammonit mit
Hohlkammern, in Matrix
Nr. 1673 / Objektbreite 4,5 cm
Ammoniten (sind im Steinbruch Saal eher selten)
Fische
Haizähne
Nr. 2239 / Objektbreiten 0,5 bis 1 cm
Fischzahn (?)
Nr. 1191 / Objektbreite 1 cm
Krebspanzer (?)
Nr. 1523 / Objektbreite 2 cm
Rhizopode Spirocyclina erratica
Nr. 1286 / Objektbreite 1,3 cm
Sonstige Fossilien
Die Funde stammen zum guten Teil aus den Jahren 1960 - 1962, als ich in Siegsdorf wohnte und - inspiriert vom Steinesammler und
Heimatdichter Hans Pointner - das große Steinesammeln begann. Die Fossilien sind hier nach Fundstellen angeordnet, und es sind auch
einige Mineralien aufgelistet, die an diesen Stellen oder sonst in der Umgebung von Siegsdorf gefunden wurden. Es handelt sich fast
durchwegs um Oberflächen-Eigenfunde. Wegen des „persönlichen“ Charakters dieser Teilsammlung wurde auf einen Zukauf bewusst
verzichtet. Die Größenangaben beziehen sich bei Fossilien, die sich auf einer Matrix befinden, auf die größte Länge des Matrix-Stücks.
Literaturhinweis: Siegsdorf im Chiemgau - Erdgeschichte und Urwelt / 1992 / Autoren H.Hagn, R.Darga, R.Schmid, F.Höck
Muscheln im Roterz
Nr. 2591 / Objektbreite 5,5 cm
Kressenberg
Steinkern einer Herzmuschel
(Cardium). Die Schale ist nicht
erhalten
Nr. 5359 / Objektbreite 3,5 cm
Muschel Clamys scutulata*
Nr. 2590 / Objektbreite 4,5 cm
Steinkern eines Brachiopoden
Nr. 2195 / Objektbreite 1,5 cm
Die Lokalität beschreibt ein (jetzt bewaldetes bzw. überwachsenes) Gebiet bei Neukirchen am Teisenberg, das mindestens vom
11.Jahrhundert an, intensiv aber ab dem 16.Jahrhundert bis in die 1880er Jahre hinein Ort eines bedeutenden Bergbaus auf Eisen war.
Eisenhaltig waren das (ältere) Roterz und das (jüngere, eisenreichere) Schwarzerz. In beiden Erzen liegt das Eisen in oolithischer Form
als „Bohnerz“ (Erzkörner aus Limonit) vor, mit einem Eisengehalt von meist 25% bis 30%. Das dort noch lagernde Eisen wird übrigens
auf 30 Millionen Tonnen berechnet.
Das Alter der Schwarzerzschichten wird auf ca. 50 Millionen Jahre, das der Roterzschichten auf ca. 54 Millionen Jahre datiert. Neben
diesen beiden Ablagerungen ist auch das Nebengestein, ein grünlichgrauer Fossilschuttkalk, besonders fossilführend. Viele Fossilien
liegen am Kressenberg in Schalenerhaltung vor (sofern ihre Kalkschalen als Calcit vorlagen). Wenn die Schalen zu Lebzeiten der Tiere
von Aragonit gebildet wurden, wurden die Schalen nach der Einbettung weggelöst und es blieb nur das Innere, der sog. Steinkern, zurück.
Armfüßer (muschelähnliche Tiere). Gut zu sehen die Variationsbreite der einzelnen Brachiopoden-Arten
Thecosmilia*,
dickästige Koralle
Nr. 1443 / Objektbreite 8 cm
Koralle
Nr. 1438 / Objektbreite 4 cm
1 kg schweres Schalenstück der
Riesenauster Pychodonte
gigantica*
Nr. 0910 / Objektbreite 11,5 cm
Meeresschnecke
Nr. 5354 / Objektbreite 3 cm
Schnecke
Nr. 0914 / Objektbreite 1,1 cm
Schnecke Gistortia gigantea
Nr. 0456 / Objektbreite 9 cm
Wurmschnecke Siliquaria*
aus dem sog. Nebengestein
Nr. 0951 / Objektbreite 3,5 cm
Wurmschnecken
Nr. 0459 / Objektbreite rechts 3,5
cm
Schnecken in Steinkern-Erhaltung
Nr. 2191 / Objektbreite 1,5 cm
Seeigel Conoclypus subcylindricus
Nr. 0455 / Objektbreite 10,5 cm
Seeigel Echinanthus cuvieri*
Nr. 0469 / Objektbreite 5,5 cm
Seeigel
Nr. 2708 / Objektbreite 4,5 cm
Assilina
Nr. 5373 / Objektbreite 1 cm
Thalberg-Graben
An dieser Fundstelle zwischen Siegsdorf und Traunstein östlich der Traun (bei Sammlern manchmal unpräzise auch „Blaue Wand“
genannt) sind bzw. waren küstennahe, in mehr als 200 Metern Meerestiefe zusammengeschwemmte Ablagerungen aufgeschlossen, die
teilweise in steilen Falten vermutlich mitsamt dem Bodenschlamm transportiert wurden. In diesen (zur sog. Molasse gehörenden)
Schichten sind neben marinen auch Brackwasser-Lebensformen sowie eingeschwemmte Landbewohner (z.B. Schnecken, Holz)
abgelagert, so dass von großer Küstennähe ausgegangen werden kann. Es wurden dort auch Fossilien und Gerölle nachgewiesen, die
aus anderen Schichten (z.B. Adelholzener und Pattenauer Schichten) ausgewaschen und hierhin transportiert wurden. Das Alter der
Thalberg-Schichten wird mit ca. 25 Millionen Jahren angegeben (Oligozän).
Meeresschnecken Turritella und
Cerithium
Nr. 0503 / Objektbreite 6 cm
Schnecken Natica*
Nr. 0501 / Objektbreite rechts 1,5 cm
Schnecke
Nr. 1084 / Objektbreite 2,5 cm
Schnecke
Nr. 0937 / Objektbreite 1,2 cm
Schnecke
Nr. 0968 / Objektbreite 3 cm
Muschel Pecten
Nr. 0938 / Objektbreite 1,8 cm
Muschel
Nr. 0976 / Objektbreite 2 cm
Assilinen, aus älteren Schichten
herausgelöst und eingeschwemmt
Nr. 0942 / Objektbreite rechts 0,6 cm
Schnecken Cerithium
Nr. 0504 / Objektlänge bis 1,8 cm
Evtl. Meerzahnschnecke
Nr. 0940 / Objektbreite 1,8 cm
Muschel
Nr. 0942 / Objektbreite 0,9 cm
Flossenstachel*
Nr. 0944 / Objektbreite 1 cm
Fischzahn (oder Flossenstachel?)
Nr. 1085 / Objektbreite 3 cm
Seeigel
Nr. 0931 / Objektbreite 5 cm
Das Gegenstück hierzu
Nr. 0932 / Objektbreite 4 cm
In Kohle umgewandeltes
Treibholz-Stück
Nr. 4490 / Objektbreite 2,5 cm
Höllgraben bei Bad Adelholzen
Die Fundstelle liegt in der Nähe der Primusquelle. Das Alter dieser fossilreichen Schichten wird auf ca. 45 Millionen Jahre datiert. Die
dort gefundenen Fossilien werden von den Paläontologen als Bewohner eines lichtdurchfluteten Flachmeers ausgewiesen. Ideale
Lebensbedingungen haben dort vor allem im Bereich der Foraminiferen für eine unglaublich hohe Anzahl an Individuen gesorgt, die als
Ablagerungen z.T. meterdicke Gesteinsschichten bilden. Diese sog. Adelholzener Schichten sind auch an weiteren Stellen rund um
Siegsdorf aufgeschlossen, z.B. bei Maria Eck und am Sulzberg (siehe unten).
Nummulit und Assilinen
Nr. 5348 / Objektbreite 6 cm
Assilina, mit gut sichtbarer
Kammerung.
Nr. 0475 / Objektbreite 2,5 cm
Nummulit
Nr. 0478 / Objektbreite 2 cm
Nummulites millecaput*
Nr. 5353 / Objektbreite 4 cm
Discocyclina*
Nr. 0489 / Objektbreite 2 cm
Gesteinsbildender Assilinenkalk
Nr. 0471 / Objektbreite 4 cm
Fraßspuren in einer Assiline
Nr. 5929 / Objektbreite cm
Assiline mit Wachstumsanomalie
Nr. 0019 / Objektbreite 2,5 cm
Schalenstück eines Seeigels
Nr. 0476 / Objektbreite cm
Muschel
Nr. 5926 / Objektbreite 4,5 cm
Wurmschnecke*
Nr. 0488 / Objektbreite 1,5 cm
Austern-Teil
Nr. 0472 / Objektbreite 3 cm
Röhrenwurm Rotularia*
Nr. 0023 / Objektbreite 1,5 cm
Rarität, hier möglicherweise erster und bisher
einziger Fund (1999) : Dieser (bräunliche)
Zahn rechts neben den Assilinen wurde von
einem ausgewiesenen Kenner der Siegsdorfer
Fossilienwelt, Rudi Schmid, als Zahn eines
Delfins bestimmt.
Nr. 3892 / Ausschnittbreite 3 cm
Wurmröhren (Serpula) auf einem
Nummuliten
Nr. 0008 / Objektbreite 2 cm
Moostierchen (Bryozoen) auf
einem Nummuliten
Nr. 5349 / Objektbreite 5 cm
Gerhartsreiter Graben
Die spektakulärste Fundstelle im Raum Siegsdorf, weil dort das 4 Meter hohe und 6 Meter lange Mammut gefunden wurde. Ich hatte
1960 - 1962 zusammen mit meinem Bruder Otto auch dort nach Fossilien gesucht. Das Mammut fand 13 Jahre später (1975) ein
anderer.
Die Fundstelle im Süden von Siegsdorf ist Sammlern allerdings bestens bekannt wegen ihrer strahlend weißen, bis ins Detail erhaltene
Schalen von Muscheln, Schnecken und anderen Tieren, die sich wunderbar kontrastreich im grauschwarzen Muttergestein (Mergel)
zeigen. Leider werden diese zarten Schalen nach der Bergung bzw. dem Kontakt mit der Luft sofort äußerst brüchig und blättern ohne
konservierende Behandlung meist ab, noch bevor sie den Weg in die Sammlung gefunden haben. Diese Meeresablagerungen werden
dem geologischen Zeitraum der jüngsten Oberkreide zugerechnet und sind somit älter als 66 Millionen Jahre. Das Mammut, ein Tundra-
Bewohner, stammt natürlich aus einer wesentlich jüngeren Umgebung, wurde vor ca. 44.500 Jahren im zersetzten Mergel der
Gerhartsreiter Schichten eingebettet und blieb so der Nachwelt erhalten.
Muschel
Nr. 0989 / Objektbreite 1,5 cm
Scheidemuschel*
Nr. 0851 / Objektbreite 3 cm
Schnecke
Nr. 0986 / Objektbreite 1 cm
Zipfelschnecke*
Nr. 0850 / Objektbreite 2,5 cm
Feigenschnecke*
Nr. 0929 / Objektbreite je 0,5 cm
Meerzahnschnecke (Dentalium)
Nr. 0852 / Objektbreite 3,5 cm
Schnecke
Nr. 0990 / Objektbreite 1,5 cm
Gerhartsreiter Graben, 2023
Koprolith (Kotstein eines Fisches)
Nr. 0518 / Objektbreite 2,5 cm
Seeigel
Nr. 0927 / Objektbreite 6 cm
Kleinwüchsige Brachiopoden ?
Nr. 0854 / Objektbreite je 3 mm
Assilinen im Bachbett, eingeschwemmt aus den
höher liegenden Adelholzener Schichten
Großer Block mit Assilinen in der
Nähe der Mammut-Fundstelle
Mammut-Fundstelle, Foto von 2023. Im
Hintergrund die Lehrtafel. Der ehemalige Zugang
von Gerhartsreit her ist wegen der Gefahr
umstürzender Bäume gesperrt
Gerhartsreiter Schichten mit dem
fossilreichen schwarzgrauen Mergel
Sulzberg (oberer Bereich des Gerhartsreiter Grabens)
Im oberen Bereich des Gerhartsreiter Grabens sind die Adelholzener Schichten (s.o.) aufgeschlossen, mit entsprechender
Fossilführung. Auch hier ist also von einem Alter der Schichten von ca. 45 Millionen Jahren auszugehen.
Muschel
Nr. 0904 / Objektbreite 6 cm
Muschel auf Assiline
Nr. 6854 / Objektbreite 2 cm
Muschel
Nr. 2202 / Objektbreite cm
Muschel-Abdruck* auf Assiline
Nr. 5345 / Objektbreite cm
Meerzahnschnecke (Dentalium)
mit 5-eckigem Gehäuse-Querschnitt
Nr. 0236 / Objektbreite 2 cm
Wurmschnecke*
Nr. 1378 / Objektbreite 3,5 cm
Wurmröhren auf Assiline
Nr. 0907 / Objektbreite 1,8 cm
Ringelwurm Rotularia
Nr. 0901 / Objektbreite 1,5 cm
Seeigel-Schalenteile
Nr. 0899 / Objektbreite links 3 cm
Seeigel-Stacheln
Nr. 0994 / Objektlänge je 5 mm
Seeigel-Stacheln
Nr. 1382 / Objektlänge rechts 1 cm
Assilina mit abgesprengtem
Deckel
Nr. 0855 / Objektbreite 1,5 cm
Assilina exponens*, hier die
häufigste Art
Nr. 0902 / Objektbreite 2 cm
Foraminiferen
Nr. 1379 / Objektbreite 2 cm
Assilina
Nr. 1670 / Objektbreite cm
Discocyclinen*
Nr. 1383 / Objektbreite links 1,7 cm
Pattenauer Schichten / Flussbett der Weißen Traun bei Siegsdorf
Auch hier handelt es sich um ein mergeliges Sediment mit Fossil-Ablagerungen zum Ende der Kreidezeit. Das Alter der Fossilien dürfte
auf ca. 66 Millionen Jahre zu datieren sein. Hier tummelten sich übrigens damals - wie ebenso aus Funden im Gerhartsreiter Graben
belegt ist - auch die letzten Mosasaurier der Erdgeschichte, die zum Ende der Kreidezeit und damit zum Ende des Erdmittelalters
ausstarben.
Seeigel Echinocorys*
Nr. 0517 / Objektbreite 5 cm
Seeigel Echinocorys*
Nr. 0509 / Objektbreite 7 cm
Auster
Nr. 0510 / Objektbreite 7 cm
Auster Trigonia*
Nr. 0516 / Objektbreite 5,5 cm
Belemnit
Nr. 0515 / Objektlänge 10 cm
Fischschuppen
Nr. 0511 / Objektbreite 2,5 cm
Sonstige Fossil- und Mineralfunde in und um Siegsdorf
Meist aufgesammelt Anfang der 1960er Jahre. Sowohl im Ortsgebiet von Siegsdorf als auch am nördlich gelegenen
Hochberg können im Schotter und an anderen Stellen Fossilien und interessante Mineralbildungen gefunden werden.
Versteinerte Koralle
aus einem Gesteinsblock in der Traun
Nr. 0524 / Objektbreite 8 cm
Koralle* mit aufsitzenden
Serpeln (Wurmröhren)
Nr. 0522 / Objektbreite 3,5 cm
Muschel Chlamys*, aus einem
Erdaushub im Ort Siegsdorf
Nr. 0526 / Objektbreite 6,5 cm
Muschelabdrücke in Mergel-
Platte, Fundort Raum Siegsdorf
(genaue Lokalität nicht bekannt)
Nr. 0529 / Bildausschnitt 9 cm
Ammonit vom Wundergraben
bei Ruhpolding
Nr. 0530 / Objektbreite 6 cm
Algenkalk vom Hochberg
Nr. 0695 / Objektbreite 3,5 cm
Kalkausfällungen aus stark kalkhaltigem Quellwasser haben hier Moose umhüllt. Nach
dem natürlichen Zerfall des pflanzlichen Materials blieb die Umhüllung dauerhaft erhalten
links: Nr. 0533 / rechts: Nr. 0534 / Objektbreite je 5,5 cm
Calcit-Kristallrasen,
als Fundort wurde „Höpfling“ genannt
Nr. 0531 / Objektbreite 7,5 cm
Zahlreiche kleine Dendriten
auf Mergel, vom Hochberg
Nr. 0532 / Objektbreite 4,5 cm
Weiße Calcit-Ader im Kalkstein
vom Fuß des Hochbergs
Nr. 0549 / Objektbreite 10 cm
Assilina
Nr. 5355 / Objektbreite 2 cm
Limonitisierte (in Brauneisen
versteinerte) Assilinen
Nr. 0463 / Objektbreite rechts 1,5 cm
Discocyclinen und Nummuliten in Schwarzerz.
Freundlicherweise überlassen vom
Sammlerkollegen und Mitautor des o.g.
Siegsdorf-Buchs Rudi Schmid, Prien
Nr. 5469 / Objektbreite 10,5 cm
Limonitisierter Steinkern
einer Muschel
Nr. 2188 / Objektbreite 2,5 cm
Koralle
Nr. 2198 / Objektbreite 1,2 cm
Fucoiden (Grabgänge schlamm-
fressender Kleinstlebewesen).
Spaltstück aus einem großen, aus
einer älteren Schicht stammenden
Flysch-Brocken
Nr. 0468 / Objektbreite 5 cm
Moostierchen-Kolonie (Bryozoen),
angesiedelt auf einer Foraminifere
Nr. 2187 / vergrößert
Durch Oxidation braunrötlich
angelaufener Pyrit*
Nr. 0458 / Objektbreite 2,5 cm
Nuggetförmiger Limonit
aus dem Roterz
Nr. 2190 / Objektbreite bis 1 cm
Calcit-Kristallrasen
Nr. 0457 / Objektbreite 6,5 cm
Roterz mit einem eingeschwemmten
Kieselstein (Bildmitte)
Nr. 2186 / vergrößert
Schwarzerz, ebenso wie das Roterz der Rohstoff des
jahrhundertelangen Eisenerz-Bergbaus. Der
Eisenanteil beträgt hier meist 30-32%
Nr. 2185 / vergrößert
Das stark überwachsene Bruchfelder-
Gebiet im August 2009. Wegen
Einsturzgefahr ist das Betreten seit
langem verboten
Nr. / Objektbreite cm
Idyllisches Bächlein im ehemaligen Fundgebiet
Mineralbildungen vom Kressenberg
Auf dieser ersten Seite sind Fossilien und z.T. am gleichen Ort vorkommende Mineralbildungen von einigen wenigen Fundstellen /
Fundgebieten in Bayern aufgelistet, die für mich von besonderer Bedeutung waren. Es handelt sich fast durchwegs um Eigenfunde,
weil wegen des persönlichen Bezugs in dieser Teilsammlung auf Zukauf bewusst verzichtet wurde. Hinweise zur richtigen
Bestimmung der Spezies über das Kontaktformular sind hoch willkommen!
Foraminiferen
Weitere Fossilien
Austernschalen (rechts) im
Assilinenkalk
Nr. 5180 / Objektbreite 10 cm
Radiolarit, offensichtlich
eingeschwemmtes Geröll. Poliert
Nr. 5064 / Objektbreite 3,5 cm
Calcit-Adern als Bruchspalten-
Ausfüllungen, herausgewittert aus
dem weicheren Mergel
Nr. 5927 / Objektbreite 2 cm
Crinoiden-Kalk. Bruchstück eines
offensichtlich eingeschwemmten
Gerölls. Die weißen Partien sind
calcitisierte Stielglieder von Seelilien
Nr. 0007 / Objektbreite 4 cm
Kalkooid-Bildungen*,
Ausfällungen aus stark
kalkhaltigem Wasser
Nr. 0022 / Objektbreite 3 cm
Mineralbildungen und Gesteine von dieser Fundstelle
Assilina
Nr. 8462 / Objektbreite 2 cm
Das Mammut-Museum in Siegsdorf zeigt
nicht nur das Mammut, sondern sehr
eindrucksvoll auch zahlreiche Fossilien
und Gesteine des Siegsdorfer Raumes.
Jährlich gibt es ca. 50.000 Besucher
Moostierchen Puellina*
(Wassertiere)
angesiedelt auf einer Assiline
Nr. 0521 / Objektbreite 1,8 cm
Assilinen gesteinsbildend als
Assilinen-Kalkstein
Nr. 5343 / Objektbreite 5 cm
Limonit-Konkretionen mit schaligem Aufbau.
Ausfällungen aus eisenhaltigem Wasser
Nr. 0235 / Objektbreite (rechts) 1,8 cm
Calcit-Kristalle
Nr. 1380 / Objektbreite 6 cm
Kleine Hornstein-Knolle
Nr. 5923 / Objektbreite 1,5 cm
Kalktuff, Ausfällungen aus
kalkhaltigem Wasser
Nr. 6853 / Objektbreite 3 cm
Mineralbildungen von dieser Fundstelle
Weitere mineralische Bildungen
Neuzeitliche „Versteinerungen“
Molasse-Geröllschichten am Hochberg. Oben
locker, unten gefestigt. Die Molasse besteht
aus Abtragungsschutt, den die sich im Süden
aufwölbenden Alpen in einen riesigen
küstennahen Meerestrog eingebracht haben
Auch hier hatten sich
Moostierchen angesiedelt
Nr. 5344 / Objektbreite cm
Der Sulzberg mit seiner höchsten
Erhebung, dem Zinnkopf (1228 m)
Ammonit
Nr. 1792 / Objektbreite 4,5 cm
Ammonit in Matrix
Nr. 1793 / Objektbreite 5,5 cm
Belemnit
Nr. 1780 / Objektbreite 6 cm
Teil einer großen Muschel
Nr. 2227 / Objektbreite 6,5 cm
Rhynchonella
Nr. 1871 / Objektbreite 1,5 cm
Längsschnitt durch Giganthea,
poliert
Nr. 2514 / Objektbreite 7 cm
Versteinertes Treibholz
Nr. 5615 / Objektbreite 7 cm
Ammonit
Nr. 2228 / Objektbreite 3 cm
Limonitisierter Ammonit
Nr. 2541 / Objektbreite 1,5 cm
Ammonit vom
Steinbruch Vilshofen
Nr. 6928 / Objektbreite 6,5 cm
Muschelabdruck, Ackerfund von
Kranzgarten b. Dünzling.
Der Hohlraum ist übersät mit
kl. Dolomit-Kristallen
Nr. 1541 / Objektbreite 4,5 cm
Pecten-Muscheln von Lintach
Nr. 8336 / Objektbreite 6 cm
Abdruck eines Seeigels
von Wölland b. Teublitz
Nr. 1638 / Objektbreite 3,5 cm
Dactylioceras von Schlaifhausen
Landkreis Forchheim
Nr. 3191 / Objektbreite 4,5 cm
Steinbruch Burglengenfeld
Hinweis: Auf der Seite „Gerölle regional“ sind auch Gerölle aus dem Raum Siegsdorf zu sehen
Halde der Grube Leonie b. Auerbach
Sonstige Funde aus der Oberpfalz
Brachiopod Terebratula
Nr. 1776 / Objektbreite 2,5 cm
Aptychus
Nr. 1786 / Objektbreite 12 mm
Brachiopod
Nr. 1798 / Objektbreite 2,5 cm
Belemnit
Nr. 1777 / Objektlänge 4 cm
Ein stattliches Ammoniten-Exemplar
mit einem Durchmesser von 17,5 cm
Nr. 2750
Riesenbelemnit Giganthea
Nr. 6932 / Objektlänge 13,5 cm
Abdruck eines Ammoniten
Nr. 2180 / Objektbreite 2,5 cm
Pleuroceras mit weißer Schale,
von Unterstürmig* / Landkreis
Forchheim
Nr. 5072 / Objektbreite 11 cm
Calcit-Kristall und kleine Dolomit-
Kriställchen in den Hohlkammern
eines Ammoniten von Sengenthal
Nr. 2747 / Objektbreite 5,5 cm
Pyritisierter Pleuroceras, mit
Messingbürste aufpoliert,
von Unterstürmig
Nr. 3193 / Objektbreite 5,5 cm
Ammonit von Bischberg
Nr. 4999 / Objektbreite 6,5 cm
Fossilien von der Fränkischen Alb
Zugehöriges Negativ, ebenfalls
mit Messingbürste behandelt
Nr. 3194 / Objektbreite 5,5 cm
Nagelfluh-Gestein vom Hochberg
Nr. 7051 / Objektbreite 9 cm
Ammonit
Nr. 1577 / Objektbreite 9 mm
In einer Hohlkammer des
nebenstehend abgebildeten Ammoniten
haben sich Calcit-Kristalle gebildet
Nr. 1577 / Objektbreite 9 mm
Winziger Fischzahn*
Nr. 1474 / Objektbreite 4 mm